Fehler schon beim Haare waschen?
Leider werden bereits beim einfachen Haare waschen viele Fehler gemacht, die wenn sie sich oft wiederholen, die Haare ungünstig beeinflussen. Zum Beispiel sollte das Shampoo nie direkt auf das Haar gegeben, sondern zuerst in den Handflächen mit Wasser verdünnt, dann in das Haar gegeben und in die Kopfhaut einmassiert werden. Vorsicht sollte auch bei der Dosierung des Shampoos herrschen, nicht zuviel und anschließend mit Wasser ausreichend ausspülen.
Das Wasser sollte auch nicht zu heiß sein, denn Hitze trocknet die Kopfhaut aus und macht das Haar spröde. Daher ist es auch wichtig das Haar an der Luft trocknen zu lassen. Beim Fönen sollte darauf acht gegeben werden, dass der Fön nicht zu heiß eingestellt ist.
Pflege auf Naturbasis
Um unsere haare naturgemäß zu pflegen sollten wir beim Waschen der Haare nur Produkte von pH 5 bis 7 verwenden. Wenn man die Haare öfter als einmal pro Woche wäscht, sollte man ab und zu eine Spülung mit Zusatz von einem Esslöffel Obstessig machen, oder den Saft einer halben Zitrone dem Spülwasser dazugeben. Dies macht das Haar leicht frisierbar und gibt ihm einen natürlichen Glanz. Es wird auch Eigelb zum Haare waschen empfohlen, es löst Fett und Schmutzteilchen von den Haaren und der Kopfhaut und kann gut mit Wasser wieder ausgespült werden.
Als Spülung für blondes Haar ist Kamillentee sehr beliebt. Da es bei nachgedunkeltem Haar sogar die Farbe wieder aufhellt. Auch andere Kräuterteesorten eignen sich für Spülungen, bei blonden Haaren sollte man sich jedoch auf Kamillentee beschränken.
Die Firmen, die sinnvolle Naturkosmetik herstellen haben oft auch pflegende Kräutershampoos mit verschiedenen Pflanzenextrakten im Angebot. So wird zum Beispiel Brennnessel,- Birken,- und Huflattichextrakt für normales und anspruchsvolles Haar angeboten. Für fettiges, schuppiges Haar hilft Rosmarintinktur und Rosmarinöl, trockenes, feines Haar baut auf Apfelsaftkonzentrat. Für sprödes, mattes Haar wird ein Shampoo mit Hennaextrakt angeboten.
Zu den bestimmt ältesten Hausmitteln gehört auch Bier. Bier festigt das Haar und hilft besonders bei schnell fettendem Haaransatz. Es wird wie folgt angewandt. Nach dem Haare waschen wird es gut ausgespült und mit einem Handtuch gut trocknen. Danach ¼ Liter helles Bier langsam über das Haar gießen. Danach lassen sich die Haare gut frisieren ohne einen weiteren Festiger zu verwenden.
Für nicht krankhaft bedingten Haarausfall sind unter Umständen Ölpackungen wirksam. Dabei unterscheidet man zwischen einer einfachen Ölkur, bei leichtem Haarausfall mit trockenen Schuppen und einer Intensivkur bei Haarausfall mit fettender Schuppung.
Die einfache Ölkur wird einmal wöchentlich vor der Haarwäsche folgendermaßen durchgeführt. Man teilt das Haar durch eng nebeneinander gezogene Scheitel. Nun trägt man, am besten mit einem Wattebausch, Klettenöl, Rizinusöl oder Weizenkeimöl auf die Kopfhaut auf. Wenn der ganze Haarboden mit eingeölt ist, setzt man beide Hände auf den Kopf und massiert das Öl langsam ein. Dies hat des weiterem den Vorteil dass die gesamte Durchblutung des Kopfes angeregt wird. Danach wird das Haar mit einer Plastikhaube bedeckt und mit einem Frotteetuch umwickelt. Denn die Wärme, die dabei entsteht, verstärkt die Wirkung der Packung. Nach der Einwirkzeit von 30 Minuten folgt eine milde Haarwäsche.
Bei der Intensivkur wird jeden Abend, wie bei der Ölkur, im unterschied aber mit einem wasserlöslichen Weizenkeimextrakt behandelt. Die Druckmassage wird in gleicher Weise durchgeführt. Das Haar wird jedoch nach der Behandlung nicht gewaschen sondern sanft gebürstet, bis es trocken ist. Am siebenten Tag folgt dann eine Ölpackung.
Unsere Redaktion hat hier ein paar Tipps für gesundes Haar zusammengestellt. Klicken Sie einfach auf das entsprechende Stichwort: